• Das Glück

    des Erkennenden

    mehrt die Schönheit

    der Welt

    und macht alles, 

    was da ist, sonniger.

    Friedrich Nietzsche

  • Unsere Werte

Online-Forum jeden zweiten Mittwoch 19:00 bis 21:15 Uhr

Seit der Pandemie finden die Gesprächsabende des Forums online statt. Das Forum steht für alle Interessent/innen offen. Um den Einladungslink zu erhalten, bitte über das Kontaktformular anmelden.

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6.10.21   Das Leben lieben als Antwort auf die Umweltkrise

Es ist nicht einfach für Menschen einer Konsumgesellschaft, über den eigenen Beitrag zum Erhalt der Umwelt nachzudenken. Wie man’s auch betrachtet, selbst wenn wir versuchen, relativ umweltbewusst zu leben, dürften nicht alle Menschen auf dieser Welt so ressourcenhungrig leben, wie wir selbst. Was also kann eine ehrliche Antwort auf diese verfahrene Situation sein? Welche Grundhaltung können wir einnehmen, um auch als Konsumgesellschaft unsere Würde im Angesicht der Zerstörung nicht zu verlieren? Eine Antwort kann lauten: Das Leben lieben. Diese Antwort ist in der Tat vielschichtiger als zunächst erwartet. Sie ist individuell verschieden und bedarf keiner gegenseitigen Anklage. Sie umschließt aber auch all jenes, was von Menschen als lebendige Wesen gemacht wurde, inklusive dessen, was uns derzeit zu zerstören droht. Und dennoch ist es keine passive selbstgefällige Betrachtung, sondern vielmehr eine Grundhaltung, in der etwas verwandelt werden kann, ganz gleich, ob im weitergefassten Aktionismus oder im Alltäglichen. Auf alle Fälle jedoch ist die Liebe zum Leben etwas, das eine größere Perspektive auf das Weltgeschehen ermöglicht oder erfordert. Umso wichtiger finde ich es, diesen Ansatz im Rahmen des Forums für Bewusstseinskultur genauer zu durchleuchten.

Als Anregung kann hier das neu erschienene Buch von Stefanie Spessart-Evers dienen mit dem Titel: Klimawandel – Bewusstseinswandel: Eine Einladung.


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22.9.21   Evolve-Salon: "Wir alle leben in Mythen – in welchen wollen wir leben?"

Das Thema des aktuellen Evolve-Magazins ist daher so besonders und aktuell, weil der Begriff des Mythos in seiner tieferen Bedeutung statt auf vergangene Überlieferungen auf die Erzählungen der heutigen Zeit übertragen wird, denen wir uns oft nicht bewusst sind. Damit wird deutlich, dass unsere Lebenswirklichkeiten wesentlich durch die Geschichten und Deutungen mitbestimmt werden, die wir über so viele Themen teilen. In der Evolve finden sich dazu interessante Beiträge, die wir gemeinsam reflektieren können. Aber auch wer das Magazin nicht gelesen hat, ist wie immer herzlich eingeladem am Dialog teilzunehmen.

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8.9.21  Jenseitsvorstellungen – zwischen Illusion und Wirklichkeitsanspruch

In vielen Kulturen gibt es Vorstellungen von jenseitigen Daseinsformen. Im christlichen Kontext ist vom Himmel oder vom Paradies die Rede, einer Welt, in der wir erlöst von Schuld und leiden ein ewig glückliches Leben haben können. Im buddhistischen gibt es zahlreiche verschiedene Vorstellungen von Daseinsformen in Zwischentodzuständen, aber auch dem Nirwana. Dies kommt der Idee der Auflösung von Bewusstsein und Individualität im westlich wissenschaftlichen Denken am nächsten. Auch in spiritistischen und esoterischen Kreisen kursieren unterschiedliche Vorstellungen vom Totenreich, teilweise als Parallelwelt zu unserer, mit der sogar Kommunikation möglich sein kann (Transkommunikation, Seancen, …). Und schließlich gibt es zahlreiche, zum Teil gut dokumentierte Berichte von Erlebnissen mit Verstorbenen, bis hin zu Reinkarnationsphänomenen mit Erinnerungen an ein vergangenes Leben. Welch eine gemeinsame Wirklichkeit liegt also hinter all diesen Vorstellungen, Erlebnissen und Legenden? Was bleibt übrig vom bewussten Erleben, wenn die biologische Materie zerfällt? Wie realistisch sind diese Vorstellungen in einer neurowissenschaftlich aufgeklärten Zeit? Darüber nachzusinnen soll das Thema des Forums am kommenden Mittwoch sein.

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25.8.21  Nahtoderfahrungen – ein Fenster ins Jenseits? Und ihre Bedeutung fürs Diesseits

Nahtoderfahrungen sind mittlerweile mehrfach beforscht und analysiert worden. Ob sie tatsächlich ein Fenster ins Jenseits darstellen und ob damit Aussagen über eine bewusste Existenz jenseits des Todes getroffen werden können, ist zwar immer noch fraglich, und doch ist das Erleben in Todesnähe häufig höchst außergewöhnlich und von hoher Bedeutsamkeit. Dadurch ändern sich bei diesen Menschen oft Weltbild, Wertesystem, Verhaltensweisen oder sogar Persönlichkeitsmuster. Vielfach wird der hohe Wert des Lebens erkannt, welches in eine größere Ordnung eingebettet erscheint und gleichzeitig schwindet die Angst vor dem Tod. Dies hat Auswirkungen auf die eigene Lebensweise und den unmittelbaren Umgang mit den Mitmenschen. Was aber bedeutet dies für Menschen ohne Nahtoderfahrung? Dienen diese Berichte als Bestätigung einer wohltuenden, beruhigenden und positiven Weltanschauung? Können die, die das nicht erlebt haben, ebenfalls so ergriffen von den „Erkenntnissen“ der Nahtoderfahrenen sein, dass es ihr Leben verändern könnte? Sind diese davon abgeleiteten Weltbilder real oder eher illusionär? Diese und ähnliche Fragen möchten wir im kommenden Forum für Bewusstseinskultur bewegen.

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28.7.21   Die Bedeutung paranormaler Phänomene und Effekte

Die wissenschaftliche Suche nach außergewöhnlichen, sogenannten paranormalen Phänomenen und Effekten ist in die Jahre gekommen und es existieren vielerlei Studien, die dann in Metaanalysen zusammengefasst wurden mit dem Ziel, eine Gesamtschau und damit ein gültiges Urteil über die Existenz solcher Phänomene zu bilden. Die Phänomene reichen von außersinnlichen Wahrnehmungen wie Präkognition oder Remote Viewing bis hin zur mentalen Beeinflussung von Materie oder physikalischen Prozessen, wie sie sich in Zufallsgeneratoren abspielen. Im Ergebnis wurden tatsächlich genügend positive Effekte gefunden, die nahelegen, dass es diese unerklärlichen Phänomene zu geben scheint. Dabei sind die Ergebnisse zu außersinnlichen Wahrnehmungen sehr viel deutlicher als die zur mentalen Beeinflussung von Zufallsgeneratoren. Dabei gibt es noch diverse Probleme der Reproduzierbarkeit, Fragen nach Publikationsbias, experimenteller Validität, sowie vieldiskutierte mögliche Fehler in der statistischen Auswertemethode. Auch die Deutung der Resultate durch Theorien wie der verallgemeinerten Quantentheorie oder dem Modell der Pragmatischen Information, etc. sind eher von qualitativem Wert als dass daraus robuste quantitative Vorhersagen gemacht werden können, wie es sonst in der Physik üblich ist. Dennoch angenommen, diese Phänomene seien real, und so manch eine(r) hat selbst schon Erfahrungen damit gemacht, stellt sich nun die Frage: Welche Bedeutung hat dies für unser Leben, unsere Lebenshaltung, unser Weltbild, für unser Handeln oder unsere Entscheidungen? Wie wirkt sich dies auf unsere Spiritualität und Ethik aus? Oder hat dies bereits religiösen Charakter mit dem Gefühl der Überlegenheit gegenüber Skeptikern? Wie gehen wir mit diesem Wissen oder Halbwissen um? Diese Fragen und Aspekte möchte ich gerne am kommenden Mittwoch im Rahmen unseres Online-Forums diskutieren.

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14.7.21  Kollektives Bewusstsein im globalen Hypernetz?

Als Individuen sind wir Teil des großen Kollektivs der Menschheit. Das gemeinsame Leben in der einen Welt und die vielfach verbreiteten Informationen prägen in ähnlicher Weise das Bewusstsein zu kollektiven Bewusstseinsinhalten. Das ist die triviale Sicht, die hier nicht gemeint sei. Vielmehr möchte ich einen sehr viel spannenderen Ansatz durchdenken: Unser Gehirn kann abstrahiert als neuronales Netzwerk aus vielen Milliarden Neuronen gedacht werden, wodurch wichtige Eigenschaften der Bewusstseinsfunktionen erklärt werden können wie z.B. Lernen, Anpassung, Innere Repräsentationen durch Attraktorzustände oder Erinnerung. Denken wir uns nun jedes menschliche Individuum als ein solches Neuron: Es empfängt Informationen, verarbeitet diese und agiert entsprechend auf Umwelt und Mitmenschen. Dann existiert global ein Netz aus mehreren Milliarden „menschliche Neuronen“. Als kollektive Bewusstseinsfunktion gibt es auch auf dieser Ebene Lernen, Gedächtnis und Attraktorzustände. Durch die starke mediale Vernetzung, in denen Computer bereits ebenfalls zu solchen Neuronen werden, erweitert sich dieses Netzwerk, hinzu kommen Tiere und weitere Teile der Natur als mögliche „neuronale Entitäten“. Falls dieses „Hypernetz“ eine Art Bewusstsein hat (Gaia?), ist es nicht identisch mit den Fragmenten unseres individuellen menschlichen Bewusstseins und es ist fraglich, was wir als Individuen daraus erfassen können. Da wir als „menschliche Neuronen“ jedoch durchaus in der Lage sind, die vernetzte Welt in einer hohen Komplexität in uns selbst zu spiegeln und zu erleben, könnten wir auch in der Lage sein, etwas aus diesem Kollektivbewusstsein zu erfassen, dessen wir nur ein Teil sind. Im Gespräch möchte ich gemeinsam erahnen, was dieses Kollektive sein könnte und welche Bedeutung es für uns als Individuen haben kann.

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30.6.21   Framing und Reframing der Zukunftsperspektiven

Unsere Zukunftserwartungen und die Sichtweisen, mit denen wir in die Zukunft blicken, können entscheidend dafür sein, was wir imstande sind, zu einer Zukunftsgestaltung beizutragen. Aber nicht nur das, es ist auch eine große Kraftquelle für unser gegenwärtiges Leben, denn der Blick in die Zukunft ist ein Erleben im Augenblick, eine aktuelle innere Ausrichtung, verbunden mit einem Gemütszustand; damit ist es eine Lebenshaltung. Daher ist es wichtig, welches Bild wir von der Zukunft in uns tragen, ob es ein Bild einer zugrunde gehenden Welt ist, ein Bild des Verlustes von Freiheit, des Verfalls von Werten, oder ob es uns gelingt, ein Bild zu zeichnen, das geprägt ist von Zuversicht, von Hoffnung und von Vorfreude auf eine lebenswerte Zeit. Dazu müssen sich noch nicht einmal die Gegebenheiten und Informationen, die wir über die Zukunft haben, ändern. Manchmal ist es die Kunst, diese Zukunftsperspektiven anders zu deuten, sie in ein anderes Licht zu rücken und sie anzureichern mit unbeachteten Perspektiven. Vielleicht ist dies ein Aufruf, Künstler unserer Zukunft zu werden - Künstler zunächst im inneren unseres individuellen Bewusstseins. Ich möchte in diesem Forumsgespäch dazu einladen, dieses Konzept zu diskutieren und ein Framing oder Reframing mit verschiedenen Zukunftsthemen gemeinsam zu versuchen.

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16.6.21   Die Weisheit der älteren Generation als Potenzial für unsere Zukunft

In vielen Kulturen ist die Achtung vor den älteren Menschen ein hoher gesellschaftlicher Wert. Damit die Weisheit der Lebenserfahrung als wichtige Ressource für den Zusammenhalt der Gemeinschaft, aber auch für die Zukunftsgestaltung dienen konnte, gab es beispielsweise einen Rat der Ältesten, in dem wichtige Angelegenheiten diskutiert und entschieden wurden. Derzeit stehen wir vor großen Problemen, sowohl mit dem Erhalt und der Umgestaltung gesellschaftlicher Strukturen, als auch mit der Zukunft des Ökosystems und der Ressourcennutzung. In der Neuartigkeit der Herausforderungen (Klimawandel, Technologie, Globalisierung, etc.) gelten dennoch für den Erhalt eines erfüllten Menschseins die alten Gesetzmäßigkeiten, die auch heute wahrscheinllich von Menschen mit Lebenserfahrung tiefer und differenzierter verinnerlicht sind. Gleichzeitig ist die Einbindung von Lebenserfahrung und die Weisheit der älteren Generation als Entscheidungsträger durch die Bedeutung von Expertenwissen, wissenschaftlicher Analysen und politischer Interessen verdrängt worden. Und doch haben gerade ältere Menschen heutzutage noch viel Energie und Motivation, um sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und besitzen dank ihrer Erfahrung andere Möglichkeiten der Integration und Bewertung von Entscheidungen bezüglich der Zukunftsgestaltung. Wie aber kann dieses Potenzial besser genutzt werden, oder vielmehr erst überhaupt erkannt und sichtbar gemacht werden? In unserem Gespräch am kommenden Mittwoch möchte ich einladen, gemeinsam darüber nachzusinnen.

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2.6.21   Aus Wundern leben – die geheimnisvolle Kraft außergewöhnlicher Ereignisse

Vielleicht kennt die Eine oder der Andere ja auch diesen eigenartigen Flow im Leben, in dem sich die Ereignisse wundersam zu einem sinnvollen Lebenswandel zusammenfinden. Manche Menschen leben in der Gewissheit, dass Wunder alltäglich geschehen und erleben diese dann auch tatsächlich. Unabhängig davon, wie erklärbar oder außergewöhnlich diese sogenannten Wunder sein mögen und wie wir diese grenzwissenschaftlich deuten könnten, so liegt doch in der persönlichen Bedeutsamkeit der Ereignisse eine große Kraft. Wunder schenken Vertrauen und Zuversicht ins Leben, lassen uns Staunen, bewirken Freude und heben die Stimmung, geben Bestätigung, weiten das Bewusstsein und lassen Größeres hoffen, bewirken Gefühle der Verbundenheit und des Aufgehobenseins im Fluss des Lebens und sie motivieren. Mit diesen Eigenschaften trägt die Gabe, die Wunder im Leben entdecken und erfahren zu dürfen, zur psychischen Gesundheit bei. Und andererseits gibt es Lebensphasen, in denen sich die Welt wie ein starres Getriebe anfühlt, in denen es unmöglich erscheint Wunder zu erleben und selbst der Glaube daran kann leicht schwinden. Wunder sind unverfügbar und doch häufen sie sich unter bestimmten Bedingungen. Da vor allem Menschen mit einem starken transpersonalen Vertrauen dieses Erleben kennen, finden wir in spirituellen, religiösen und esoterischen Kreisen vielerlei Anleitungen, Seminare, Bücher und Vorträge, die manchmal Unmögliches verheißen, um Mögliches zu erreichen. Ein schmaler Grat, der auch in Verblendung, Weltfremdheit und Wahn führen kann.

Das Geheimnis des Wundererlebens möchten wir im Forum wieder multiperspektivisch beleuchten und versuchen, die Essenz des Phänomens näher kennenzulernen.


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19.5.21   Die Geschichten unserer Lebensweltdeutung

Jeder Mensch trägt in sich eine Sammlung von Geschichten. Diese Geschichten sind entstanden aus Erfahrungen und Erlebnissen, aus Niederlagen und Erfolgen, aus Visionen und Idealen, aber auch und Ängsten und Befürchtungen. Und diese Geschichten tragen nicht nur dazu bei, wie wir die Welt deuten und auf sie blicken, sondern auch, wie wir handeln und das, was uns begegnet, beantworten. Deshalb kann es entscheidend sein, dass wir von Zeit zu Zeit versuchen, aus uns herauszutreten und uns dieser Geschichten gewahr zu werden. Denn obwohl die Geschichten es vermögen uns Sicherheit zu geben und dazu beitragen, dass wir uns in dieser wirren Welt zurechtfinden, bilden diese Geschichten zugleich auch ein Gefängnis, indem sie uns in sich selbst einschließen, von unserem Bewusstsein Besitz ergreifen und damit uns der Freiheit und Leichtigkeit des Seins berauben.

In unserem Gespräch am kommenden Mittwoch möchte ich daher einladen, gemeinsam darüber nachzusinnen, wie ein gesunder und befreiender Umgang mit unseren ureigensten Geschichten, die manchmal aber auch kollektiver Natur sind, aussehen könnte, welche Rolle Reflexion, Selbstdistanz und Detachment spielen und wie dadurch wieder Freude und Leichtigkeit ins Leben treten kann.

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5.5.21   Evolve-Salon: Kunst öffnet Welten

Der Evolve-Salon ist als Dialogforum der Leser des Magazins Evolve gedacht. Es sind jedoch auch Gäste willkommen, die die neue Ausgabe der Evolve nicht gelesen haben, denn aus den Themen ergeben sich immer spannende Gespräche.

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21.4.21   Die Freiheit des Bewusstseins in einer beschränkten Lebenswelt

Es sind nicht nur die sozialen Kontakte, die durch die Pandemie eingeschränkt sind und das Bedürfnis nach Gemeinschaft blockieren. Vielmehr können bei einer erhöhten Aufgabenfülle die Möglichkeiten einer freien Alltagsgestaltung, der kreativen Möglichkeiten und der freien Entfaltung ebenso eingeschränkt sein. Dem gegenüber steht eine grundlegende Freiheit des menschlichen Bewusstseins mit einer Vielzahl an Erlebensmöglichkeiten und einem gigantischen kreativen Potenzial, dessen Spektrum vorwiegend ungenutzt bleibt. Vielleicht fühlen auch wir uns in die Zwänge der Herausforderungen so stark eingebunden, dass wir keine Möglichkeit sehen, uns dieser Freiheit zu widmen. Hier gibt es bestimmt mannigfache Gründe, warum das so ist. In unserem gemeinsamen Gespräch wollen wir uns aber vielmehr der Frage zuwenden, worin diese Freiheit des Bewusstseins besteht und wie sie in den unterschiedlichen Lebensumständen freigesetzt und genutzt werden kann. Die Fokussierung auf die persönliche innere Freiheit kann dann ein versöhnter Weg aus dem äußeren Lockdown sein.

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7.4.21   Die Kreativität der Zeit

Das Jetzt ist das vorübergehende Ergebnis einer zumindest Milliarden Jahre langen Entwicklung. In dieser Vergangenheit spielten nahezu endlos viele Wechselwirkungen zusammen, so dass daraus jeder einzigartige Moment entstehen konnte. Nicht immer erscheint uns das, was aus diesem Weltgeschehen entstanden ist, als schützenswert. Doch wenn wir darin etwas entdecken, was wir mit unserem Bewusstsein als wertvoll erachten können, dann sollten wir bedenken, dass es das Resultat eines zeitaufwändigen Prozesses war. Die Zeit selbst ist damit eine Grundlage der Schöpferkraft und erhält etwas Wertvolles, etwas „Heiliges“. Ihre Unverfügbarkeit wiederum führt dazu, dass auch das Entstandene schützenswert sein kann. Das gilt sowohl für die über Jahrmillionen entstandenen Lebensformen, wie auch für die Reife eines alten Menschen durch seine Lebenserfahrung. Unter diesem Hintergrund möchte ich einladen, über die Werte, welche zeitbedingt entstanden sind, nachzusinnen, zu versuchen, die zugrundeliegenden Prinzipien näher zu verstehen und vielleicht Neues daraus zu entdecken. Denn auch die Zukunft bekommt durch diese Betrachtungsweise eine besondere Qualität.

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24.3.21   Synergetik - Die Lehre vom Zusammenwirken

In den 1980er Jahren war der Begriff „Synergetik“ als „die Lehre vom Zusammenwirken“ ein verheißungsvolles Konzept, das die Hoffnung auf eine Vielzahl neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse weckte. Ich selbst habe es als junger Mensch als Befreiung der linear-kausalen Denkweise hin zu einem Verständnis der Prinzipien von Selbstorganisation und vielleicht sogar der Gesetzmäßigkeiten des Lebens empfunden. Vor allem der Stuttgarter Physiker Hermann Haken beschäftigte sich intensiv mit den Prinzipien der Synergetik und prägte den Begriff. Dabei handelt es sich zunächst um ein allgemein systemtheoretisches Konzept. Da wir in vielen Lebensbereichen komplexe Systeme vorfinden, in denen die Elemente miteinander in Wechselwirkung treten, findet es seine Anwendung nicht nur in der Physik, sondern z.B. auch in Biologie, Chemie und Soziologie. Dazu kamen Begriffe wie Selbstordnung und die Chaostheorie, welche mit den fraktalen Grafiken aus den Anfängen des Computerzeitalters die Besonderheiten von komplexen dynamischen Systemen zauberhaft illustrieren konnte.

Doch was ist in den über 40 Jahren daraus geworden? Scheinbar wurden die Gedanken nicht weitergedacht und vieles blieb vage und ungreifbar.  Wenn wir heute von Synergien reden, denken viele an die angestrebte Win-Win-Situation. Doch war da nicht mehr?

In unserem Forums-Gespräch möchte ich einladen, die wertvollen Impulse und Ansätze dieser Zeit nochmals zu sammeln, um zu schauen, ob und wie wir sie in der heutigen Zeit anwenden und weiterentwickeln könnten.

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5.3.21   Evolve-Salon:  Wissenschaft - Ihre Grenzen, ihre Macht

In den Beiträgen des Heftes wird ein breites Spektrum an Aspekt zur Wissenschaft aufgezeigt. Zum einen geht es um die gesellschaftliche Relevanz der Wissenschaft, die ja vor allem im   Hinblick auf die derzeitigen Entwicklungen diskussionswürdig erscheint. Zum anderen werden auch die Grenzen der wissenschaftlichen Vorgehensweise beleuchtet bis hin zur Faszination des Erforschens von noch Unbekanntem.

 

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24.2.21   Die Kunst des Nicht-Tuns

In allem Lebendigen wohnen intrinsische Gestaltungskräfte, die ihre kreative Wirkung entfalten, ohne von einem bewusstseins-getriebenen Aktivismus angeregt werden zu müssen. Im Gegenteil, häufig unterdrücken wir sogar durch unseren Tatendrang die Entfaltung intrinsischer Lebensprozesse. Und doch ist unser Handeln in der Welt gefragt und gewissermaßen notwendig. Daher möchte ich es als Kunst bezeichnen, im Nicht-Tun dem Lebendigen Raum zu geben.

In unserem Dialog wollen wir uns den vielen Facetten des Nicht-Tuns annähern und darin auch Einblicke in die intrinsischen Entfaltungskräfte des Lebendigen gewinnen. Weitere Stichworte hierzu können sein „die Leere als offenes Gefäß“, „Pausen als wertvolle Ereignisse zwischen Ereignissen“, „die Relation von Freiheit und Wille“.

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10.2.21   Zukunftskompetenzen für eine lebenswerte Zukunft

Die Welt von heute ist nicht mehr die von vor einem Jahr und diese war nicht mehr die von vor 30 Jahren. Aus dem immer schnelleren globalen Wandel und der zunehmenden Interaktivität heraus wurden Zukunftskompetenzen in den vergangenen Jahren häufig mit Begriffen wie Anpassungsfähigkeit, soziale und interkulturelle Toleranz und Diskursfähigkeit, sowie dem Umgang mit Komplexität definiert. Und doch treten derzeit Probleme zutage, die mit diesen Kompetenzen alleine nicht zu bewältigen sind. Die Pandemie, das Klima und die Umweltzerstörung beispielsweise stellen uns vor höhere Aufgaben, welche die Zukunftskompetenz der Menschheit von ganz anderer Seite neu bewertet. Daher lohnt es sich, diesen machtvollen Begriff nochmals neu zu überdenken. Dazu möchte ich am kommenden Mittwoch einladen und die Fragen stellen:
- Was brauchen wir wirklich, um zukunftsfähig zu sein?
- Was macht uns als Individuum in unserer persönlichen Umgebung zukunftsfähig?
- Welche Werte und Ziele braucht die Gesellschaft, um als Kollektiv zukunftsfähig zu sein?
- Welche Fähigkeiten braucht die Menschheit insgesamt, um überlebensfähig zu sein?
Das Spektrum der Antworten mag vielfältig sein, wir wollen es beleuchten, sammeln und die vielleicht Wichtigsten identifizieren.

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27.1.21   Was uns wirklich nährt - Bedürfnisse in Zeiten der Entbehrung

Gerade in dieser Zeit des Lockdowns erleben Menschen Mangel und Entbehrungen auf ganz unterschiedlichen Ebenen, aber oft in gravierender Weise. Die Spanne reicht hier von existenzieller Not, Krankheit, Verlust von Freunden und Angehörigen, Einsamkeit, bis hin zu Streit, Unfriede, Angst und Depression. Entsprechend sind auch die unerfüllten Bedürfnisse der Menschen unterschiedlich gelagert. Und doch kann es sein, dass die Lösung eines Problems nicht immer da liegt, wo wir den Mangel empfinden. So kann es sein, dass finanzielle Not durch eine gute Freundschaft gelindert werden kann, der Verlust eines Menschen durch mitfühlende Begegnungen, Angst vor der Zukunft durch gute Ideen und Krankheit durch das Teilen von Lebensfreude gelindert wird. Daher fragen wir uns im kommenden Gespräch, was uns denn wirklich nährt in diesen Zeiten und wo vielleicht unsere Bedürfnisse von ganz unerwarteter Seite her verwandelt werden können.

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13.1.21   Vergangenheit und Zukunft der Wissenschaft in der Rolle des Motors für die Frage, wie wir leben wollen

Die Geschichte der Wissenschaft erzählt auch ein Stück der Geschichte unseres Lebensstils. Noch vor 100 Jahren war das Leben sehr viel mühsamer. Dann kamen zahlreiche Erfindungen und Entwicklungen, die das Leben sehr viel einfacher machten. Das war der Traum, wie die Menschen leben wollten. Doch die Rechnung ging nicht ganz auf. Die Ansprüche an den Lebensstandard wuchsen und so musste viel produziert werden – viel vom Gleichen und damit wurde die Arbeit einseitig und wenig erfüllend. Um das zu vermeiden kamen weitere Entwicklungen, ebenfalls ein Zusammenwirken von Wissenschaft und Industrie. Erst Automaten, dann Roboter und Computer konnten. Doch auch dann ging die Rechnung noch nicht auf, denn die Ansprüche am Lebensstandard wuchsen mit. Zugleich entstand eine zunehmende Entfremdung, sowohl der Menschen untereinander, als auch der zunehmenden räumlichen Distanz der gesuchten Mitmenschen und schlussendlich der Entfremdung der Menschen von sich selbst und ihrer Verbindung zur Natur, entstanden durch eine mehr und mehr künstliche Lebensumgebung. Und damit entstand ein neuer Impuls des „Wie wollen wir leben?“: Es ist ein großes Bedürfnis nach Verbundenheit. Viele reisen über riesige Distanzen, um geschätzte Menschen zu treffen, die Religion, welche sich früher auf eine Gottesbeziehung bezog wurde durch zahlreiche Angebote der Selbstfindung und -verwirklichung ersetzt. Und nun ist es so weit gekommen, dass wir bitter erkennen, dass unsere Lebensweise Umwelt und Natur zerstört. Daher müssen wir neue Antworten finden auf das „Wie wollen wir leben?“. Zu diesen Antworten ist gleichermaßen die Wissenschaft, Wirtschaft, die Kultur aber auch unsere individuelle Bewusstseinsentwicklung aufgerufen. Hieraus ergibt sich ein gigantisches neues Aufgabenspektrum, das wir als Menschheit gerade dabei sind, in Angriff zu nehmen.

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30.1.21   Das Unsichtbare, das Verborgene, das Okkulte

Drei Begriffe, die Synonyme sein könnten, jedoch in jeweils unterschiedlichen Kontexten verwendet werden und damit auf verschiedene Aspekte hinweisen. Das Unsichtbare kann auf all jene Vorgänge und Objekte bezogen werden, die unser Auge nicht erfassen kann, weil es dazu nicht fähig ist. Das Verborgene hingegen ist der Teil der Wirklichkeit, die unserem Wissen und Bewusstsein nicht zugänglich sind. Und das Okkulte bezieht sich meist auf die Annahme einer geistigen verborgenen Wirkmächtigkeit. Die Wissenschaft hat viele Methoden und Instrumente entwickelt, um Unsichtbares und Verborgenes zu enthüllen. Und dennoch bleibt weiterhin das Allermeiste unseren Sinnen verborgen, obwohl es ganz eng bei uns ist, so zum Beispiel Strahlungsfelder oder die gesamte Welt der Mikroorganismen. Was bedeutet das für unser Bewusstsein, unsere Weltwahrnehmung und Deutung und unsere Lebenshaltung?

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16.12.20   Kunst als Offenbarung des Unsagbaren

Unser Bewusstsein besitzt mehrere Wahrnehmungskanäle. Und jeder Kanal besitzt ihm eigene Wahrnehmungskategorien. So führt der visuelle Kanal zur Wahrnehmung von Licht und Farben, von Raum und Formen. Dagegen sind die Klangfarben und Harmonien dem akustischen Kanal zu eigen. Teilweise teilen sich Kategorien mehrere Kanäle, teilweise sind sie exklusiv einem Kanal vorenthalten. Auch durch die Sprache werden solche Wahrnehmungskategorien erzeugt. Und dann gibt es noch eine Reihe von subtilen Wahrnehmungen, deren Qualität weder in Worten, noch in Bildern oder Klängen ausgedrückt werden kann. Vielmehr können aber Bilder, Worte und Klänge als Mittler zu denjenigen Bewusstseinserfahrungen dienen, die jenseits des Sagbaren, Sichtbaren und Hörbaren liegen. Vielleicht ist das eines der Hauptanliegen der Kunst.

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2.12.20  Der Sinn des Lebens

Evolve-Salon zum Thema der aktuellen Ausgabe des Evolve-Magazins.

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18.11.20  Panpsychismus: Was, wenn alles "beseelt" wäre?

Anknüpfend an unser Thema des letzten Forums, in dem es um die Frage ging, ob Bewusstsein einen Körper braucht, fragen wir nun: Wenn Bewusstsein an Materie gebunden ist oder aus den physischen Prozessen emergiert, in welcher Weise trägt dann vielleicht sogar jede Form des Physischen etwas Geistiges in sich und wie könnten wir uns dies im Einvernehmen mit dem, was wir über die Materie wissen, vorstellen?

Es gibt aber noch eine andere Dimension dieses Themas. Nämlich die Frage: Was geschieht in uns, in unserem Bewusstsein und in der Beziehung zu unserer Mitwelt, wenn wir in der Annahme leben, dass in allem etwas Beseeltes "lebt"? Ganz gleich, ob diese Annahme im wissenschaftlichen Sinne wahr oder falsch ist, sie hat eine Wirkung in Bezug auf unser Bewusstsein, unsere Lebensweise und Ethik.

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4.11.20  Bewusstsein ohne Körper?

Gestern war Samhain, das keltische Totenfest, an dem die Schwelle zur jenseitigen Welt am durchlässigsten sein soll. Auch andere Kulturen und Religionen glauben an ein bewusstes Leben nach dem Tod. Und im Bereich grenzwissenschaftlicher Forschung wurden zahlreiche Indizien und Berichte gesammelt, die ein Leben nach dem Tod nahelegen. Stichworte hierzu sind Nahtoderfahrungen, Reinkarnationsberichte von Kindern, überprüfbare ASW bei Rückführungen, medialen Sitzungen, Erscheinungen von Verstorbenen und einiges mehr. Wissenschaftler wie  Ian Stevenson oder Erlendur Haraldson haben hierzu geforscht und Dieter Hassler hat neuerdings auf etwa 2500 Seiten in 4 Büchern differenzierte Informationen zum Thema zusammengefasst (http://www.reinkarnation.de).

Gleichzeitig liefert die naturwissenschaftliche und neurowissenschaftliche Forschung viele detaillierte und plausible Erklärungen für das Zustandekommen zahlreicher Bewusstseinsfunktionen durch die neuronale Aktivität des Gehirns, des zentralen Nervensystems und schließlich dem Zusammenwirken des gesamten körperlichen Organismus. Beispielsweise sind gezielte Läsionen neuronaler Areale mit dem Verlust des Bewusstseins verbunden oder chemische Substanzen können veränderte Bewusstseinszustände auslösen. Bewusstsein scheint demnach an biologische Prozesse gekoppelt sein.

Diese Forschungsbereiche stehen zunächst Aussage gegen Aussage gegeneinander. Ich beabsichtige in unserem Gespräch nicht, darüber zu diskutieren, welche dieser Sichtweisen die Richtige ist. Vielmehr ist es unsere Herausforderung, mutig den Erkenntnissen in die Augen zu schauen und gemeinsam nachzusinnen, welches Gesamtbild sich daraus ergeben könnte.

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21.10.20  Bewusstseinsmodelle: Bedeutung, Erkenntnisse und Grenzen

Das menschliche Bewusstsein ist ein komplexer und subjektiv vieldeutiger Erfahrungsraum. Damit wir die Vorgänge in uns selbst, aber auch unseren Mitmenschen verstehen können, mag es zeitweise sinnvoll sein, Bewusstseinsmodelle zu konstruieren und damit zu arbeiten. Integrale Modelle von Ken Wilber, Jean Gebser oder Spiral Dynamics sind solche Modelle; ich selbst werde auch ein eigenes kurz vorstellen. Diese Modelle können gemäß ihrer Struktur Gesetzmäßigkeiten nahelegen. Doch oft sind diese Gesetze bei weitem nicht so klar und vorhersagekräftig wie manche(r) es gerne hätte, denn sie beruhen auf starken Vereinfachungen und haben einen begrenzten Gültigkeitsbereich. Daher braucht das Verwenden von Bewusstseinsmodellen stets die Fähigkeit zur Relativierung.

Ich möchte am kommenden Mittwoch dazu einladen, die flexible Verwendung von Bewusstseinsmodellen gemeinsam zu reflektieren.

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7.10.20  Wie können wir Menschen in ihrem bewusstseinsorientierten Weg begleiten?

Beim letzten Treffen stand am Ende die These im Raum, dass es bereits sehr viel Wissen und Wege zu einer bewusstsen Lebensführung gibt, die jedoch selbst von motivierten Menschen nicht persönlich umgesetzt werden.  Dies betrifft sowohl den Energie- und Umweltsektor, als auch den einer gesunden Lebensführung bis hin zur persönlichen "Bewusstseinsentwicklung". Manchmal wäre hier eine Unterstützung durch Mitmenschen ein wichtiger Faktor um einen gewünschten Wandel in Gang zu bringen. Es ist vielleicht wie im Fitness oder in der Meditation: In einer Gruppe oder Einrichtung mit gut strukturiertem Rahmen gelingt eine disziplinierte Umsetzung spielerisch und leicht. Doch wie kann eine solche Begleitung so umgesetzt werden, dass sich ein freier und individueller Wandel vollziehen kann. Das GBB-Projekt der Werdensbegleitung (siehe https://www.werdens-begleitung.de/ oder https://www.kooperative-werden.de/) wurde in dieser Hinsicht entwickelt und kann als Gedankenimpuls für den Dialog an diesem Abend dienen. Hier möchte ich gerne anknüpfen und lade wieder herzlich ein.

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23.9.20  Die Rolle der Bewusstseinsbildung für den Schutz unserer Lebensbedingungen

Dass wir die Welt nachhaltig verändert haben und damit lebensspendende und lebenserhaltende Gleichgewichte gestört haben, sehen bereits Viele. Doch um die eine Welt nachhaltig zu schützen und ihre Lebensbedingungen zu erhalten, dürfen wir nicht die vielen Innenwelten, die diese Welt spiegeln, unbeachtet lassen. Diese Innenwelten sind das Bewusstsein von Milliarden von Mitmenschen. Wir fragen daher, wie wir selbst zu dieser Veränderung werden können, die wir erleben wollen. Und ebenso, wie eine Bewusstseinkultur entstehen kann, die auch im Außen tatsächlich etwas bewirkt. Und welches sind die Voraussetzungen dafür, dass tatkräftige Veränderung geschehen kann? Welcher Art Vernetzung braucht es? Welche Grundhaltung braucht es und in welcher Weise kann diese zur Wirkung werden? Hier möchte ich gerne anknüpfen im kommenden Dialogabend am Mittwoch und lade wieder herzlich dazu ein.

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9.9.20  Wie will ICH leben?

Dazu wird diesesmal Otto Herz bei uns sein und uns mit seinen Gedanken hierzu zu Beginn inspirieren. Für die, die ihn noch nicht kennen:

Otto Herz ist ein sehr engagierter und begeisternder Reform-Pädagoge, der sich seit vielen Jahren für ein humanes Schul- und Bildungssystem und die Entfaltung der menschlichen Potenziale von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Da ihm auch unser aktuelles Thema sehr am Herzen liegt, hat er die Frage zunächst umformuliert zu einem "Wie will ich leben?". Ich freue mich daher sehr, dass er am kommenden Mittwoch bei uns sein kann. Seien wir gespannt...

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26.8.20  Wie wollen wir leben und was können wir dafür tun?

Wir haben uns auch in einem Präsenztreffen in kleiner Runde diese Tage dazu Gedanken gemacht. Das Ergebnis war die Feststellung, dass es zur persönlichen Beantwortung der Frage "Wie wir leben wollen" die Betrachtung der darunter liegenden Lebensmotive braucht. Daraus resultieren Fragen wie:

- Wer bin ich und was brauche ich dazu, der zu sein, der ich sein möchte?

- Wie gehen wir mit Mangel um und welche meiner Lebensbedürfnisse resultieren aus einem Mangel?

- Was will sich in mir verwirklichen und was will durch mich entstehen?
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12.8.20  Wie wollen wir leben?

Wir begeben uns auf den Weg zu einer sinnvollen und nachhaltigen Lebens- und Gesellschaftsgestaltung



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29.7.20  Brauchen wir einen Wandel in Lebenszielen und Lebenssinn?

Vieles ist gerade im Umbruch. Sowohl Corona, als auch die Klimakrise stellt derzeit ganze Berufssparten wie z.B. Verkehr und Tourismus in Frage und fordert ein umdenken. Viele Menschen müssen sich neu orientieren, Berufe wechseln oder sogar sich selbst quasi neu erfinden, indem sie ihren Lebenssinn und ihre Lebensziele neu ausrichten. Aber irgendwie ist dies ein Aufruf an alle, dennen diese Welt am Herzen liegt. Vielleicht wäre das sogar eine Alternative des Umgangs mit der Wirtschaftskrise: Statt Kaufanreize zu schaffen, um die derzeitige Industrie zu erhalten, könnten wir darüber nachdenken, welche Formen der Lebensgestaltung und der Arbeit es braucht, um ein zeitgemäßes, nachhaltig funktionierendes Sozial- und Wirtschaftsgefüge zu erhalten, in dem wir auch den Sinnaspekt zufriedenstellend eingliedern können. Sinn möchte ich in diesem Gespräch daher auch entkoppeln von einem individuellen Anliegen und dem Begriff durchaus eine kollektive und weltumspannende Dimension geben. Diese in ein größeres Geschehen eingegliederte Dimension betrifft uns dann auch ganz persönlich und individuell. Auch möchte ich gerne den Begriff des Sinns von dem Anspruch einer Zielerreichung entkoppeln, wodurch ein noch weiteres Spektrum an Betrachtungsweisen entsteht. Damit lade ich zu einem kreativen gemeinsamen Nachsinnen in unserem Gespräch am Mittwoch Abend ein.

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15.7.20  Vom Wesen des Erfahrungswissens

Immer wieder gibt es sehr starke persönliche Erfahrungen, die in den Personen zu einer tiefen Überzeugung von Wahrheit und sogar absoluter Gültigkeit der Erfahrung selbst und deren Deutungskontexten führen. Manchmal sind dies Erfahrungen, die anderen Menschen nicht einfach ebenfalls zum Erleben bereit stehen. Solche Beispiele sind Nahtoderfahrungen oder Erlebnisse von außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen unter Substanzeinwirkung. Aber auch religiöse oder spirituelle Erfahrungen können zu solchem Erfahrungswissen führen. Und so stimmig und kohärent, und daher auch beglückend, diese Erfahrungen für die Person selbst sind, so sehr haben diese Überzeugungen auch das Potenzial zur Abspaltung und Trennung vom gesellschaftlichen Konsens. Hier können Wirklichkeiten auseinanderklaffen.

Wir möchten an diesem Abend das Wesen dieses Erfahrungswissens genauer hinterfragen und ergründen und dabei sowohl das Potenzial und die Kraftquellen solchen Wissens suchen, als auch die Gefahren der Irrwege beleuchten, die entstehen, wenn das Wissen nicht kollektiv integrierbar ist.
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1.7.20  Das Bewusstsein der höheren Warte

Vielleicht kennt Ihr auch das Erlebnis einer Bergwanderung, die man beginnt inmitten einer Zeit von vielen alltägichen Belastungen, Sorgen und Gedanken. Und je mehr man sich in die Höhe erhebt, umso mehr Last fällt von einem ab und schließlich, auf dem Gipfel angekommen, tut sich nicht nur die Weite des physischen Ausblicks auf, sondern das gesamte Sein scheint sich transformiert zu haben hin zu einer inneren Freiheit, Leichtigkeit und Glückseligkeit, in deren Bewusstsein vieles, was vorher wichtig und gewichtig erschien, unbedeutend wird und der eigentliche Wert des Daseins in den Vordergrund des Bewusstseins rückt. Solche Wanderungen sind starke bewusstseinstransformierende Erfahrungen.

Hier gibt es eine ganze Reihe von bewusstseinswissenschaftlichen Aspekten, Erklärungs- und Deutungsansätzen, die wir uns an diesem Abend näher anschauen möchten. Solch ein Bewusstsein der höheren Warte, wie ich es hier nennen mag, kann auf unterschiedliche Weise hervorgerufen werden und so möchte ich auch gerne über das Spektrum dieser Möglichketen reden. Seien wir wieder gespannt auf einen inspirierenden Abend.
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17.6.20  Weisheit und Bewusstseinsentwicklung

Ich hatte beim letzten Mal u.a. die Weisheitskompetenzen von M. Linden erwähnt, die hier nochmals gelistet seien: Fähigkeit zum Perspektivenwechsel, Fähigkeit zur Selbstdistanz, Empathiefähigkeit, Fähigkeit zur Emotionswahrnehmung und –akzeptanz, emotionale Serenität und Humor, Fakten- und Problemlösewissen, Fähigkeit zum Kontextualismus, Fähigkeit zum Werterelativismus, Fähigkeit zur Selbstrelativierung, Ungewissheitstoleranz, Nachhaltigkeitsperspektive, Problem- und Anspruchsrelativierung (Fehlerfreundlichkeit). Des Weiteren hatten wir die integralen Konzepte der Bewusstseinsentwicklung angesprochen. Aus diesem Hintergrund können wir fragen, welche Bewusstseinshaltungen, welche Kompetenzen wir brauchen für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung, in der sich ein Mensch oder auch die Menschheit entwickeln kann. Speziell frage ich mich, wie wir Menschen dahin gelangen können, die Erde nicht auszuzehren und noch mehr Opfer unseres technologischen Machbarkeitswahns werden, sondern unser Potenzial zu einem erfüllten Menschsein in Harmonie mit dem Leben entfalten könnten. Ich bin gespannt auf die Impulse dieses Abends.

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3.6.20  Die Zukunft des Bewusstseins

Welchen Bewusstseinswandel haben wir ganz persönlich in unserer Lebenszeit erlebt und was könnte uns noch bevorstehen?

Wohin könnte sich das menschliche Bewusstsein in Zukunft wandeln?

Welche Impulse benötigt ein (über-)lebensfähiges Bewusstsein?
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20.5.20  Mystik und Naturwissenschaft

Brauchen wir in einer Zeit der Unsicherheit und dem Erkennender Grenzen unserer wissenschaftlich-technologischen Fähigkeiten wieder einen magisch-mystischen Zugang zur Welt?

Wie müsste dies beschaffen sein, wenn es kein ignorierendes Regredieren sein soll?

Lässt sich ein magisch-mystisches Weltbild mit unserem modernen naturwissenschaftlichen Weltbild vereinigen?

Was würde dies für unsere Alltagsgestaltung und unsere psychische Gesundheit bedeuten?
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3.5.20  Wenn die Krise zur Gewohnheit wird

Welcher Bewusstseinswandel vollzieht sich bereits unbewusst durch die neuen Gewohnheiten der aktuellen Krise?

Was können wir mit unserer Aufmerksamkeit dem entgegensetzen?

Welche Inhalte werden möglicherweise künftig in unserem Bewusstsein dominieren?

Wie können wir bereits jetzt kreativ mit diesem Bewusstseinswandel umgehen?
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22.4.20  Paradigmenwechsel

Welchen Paradigmenwechsel erfahren wir derzeit?

Welcher Paradigmenwechsel hilft uns durch die Krise?

Welchen Paradigmenwechsel brauchen wir für ein sinnerfülltes und gutes Leben danach?
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8.4.20  Welches Bewusstsein trägt uns gut durch die Krise?

Ein Thema aufgrund unserer vielfältigen Herausforderungen im Umgang mit der Corona-Thematik . Dazu habe ich in einem Text anbei einige Gedanken formuliert, an denen wir eventuell anknüpfen können. Ich glaube jedoch auch, dass es sehr Vieles gibt, das Euch bewegt und auch dafür soll Raum sein.

Prof. Dr. Thilo Hinterberger
Forschungsbereich Angewandte Bewusstseinswissenschaften
Abteilung für Psychosomatische Medizin
Universitätsklinikum Regensburg
Rilkestr. 39
D-93049 Regensburg

T: +49 941 944 2748

E: info@ab-wissenschaften.de